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Klinik St. Katharinental

Spital Thurgau AG
CH-8253 Diessenhofen

Telefon: 052 631 60 60
Fax: 052 631 60 61

Web: http://www.stgag.ch/klinik-st-katharinental.html


KLINIKDIREKTION

Norbert Vetterli
Verwaltungsdirektor
Telefon: 052 631 68 00
Fax: 052 631 60 61
E-Mail: norbert.vetterli@stgag.ch

Dr. med. Adrian Forster
Klinikdirektor und ärztlicher Direktor
Facharzt FMH Physikalische Medizin
Rehabilitation, Rheumatologie und Innere Medizin
Telefon: 052 631 63 01
Fax: 052 631 63 02
E-Mail: adrian.forster@stgag.ch


Dr. med. Patric Gross
Chefarzt
Rheumatologie FMH
Phys. Med. u. Rehabilitation FMH
Innere Medizin FMH
Telefon: 052 631 63 01
Fax: 052 631 63 02
E-Mail: patric.gross@stgag.ch

Ina Koppermann
Cheftherapeuthin
Telefon: 052 631 66 00
Fax: 052 631 63 02
E-Mail: ina.koppermann@stgag.ch

Sandra Frey
Leiterin Hotellerie
Telefon: 052 631 67 00
Fax: 052 631 67 01
E-Mail: sandra.frey@stgag.ch


Ulrike Beckmann
Pflegedirektorin
Telefon: 052 631 64 00
Fax: 052 631 63 02
E-Mail: ulrike.beckmann@stgag.ch

KONTAKT FÜR PATIENTEN

Patientenaufgebot stationär
Telefon: 052 631 63 07
Fax: 052 631 63 09
E-Mail:info.ksk@stgag.ch

Patientenaufgebot ambulant
Telefon: 052 631 63 01
Fax: 052 631 63 02
E-Mail:info.ksk@stgag.ch


UNSER AUFTRAG


Bei der Erfassung der Bedürfnisse unserer Patienten und der Formulierung der Rehabilitationsziele stützen wir uns weitgehend auf die Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ab. Unter Rehabilitation versteht die WHO folgendes:

Rehabilitation ist der koordinierte Einsatz medizinischer, sozialer, beruflicher, pädagogischer und technischer Massnahmen mit Einbezug des sozialen und physikalischen Umfeldes zur Funktionsverbesserung, zum Erreichen einer grösstmöglichen Eigenaktivität und zur weitestgehend unabhängigen Partizipation an allen Lebensbereichen, damit der Betroffene in seiner Lebensgestaltung so frei wie möglich wird.

Die Aufgaben der Rehabilitation hat die WHO im Technical Report 1981 wie folgt beschrieben:

1. Rehabilitation umfasst alle Massnahmen, welche geeignet sind, die Auswirkungen von Behinderungen zu vermindern oder zu beseitigen, um die soziale Integration von Menschen, die an Behinderungen leiden, zu fördern.

2.
Dabei fördert die Rehabilitation nicht nur die Anpassung von Menschen mit Behinderungen an Ihre Umwelt, sondern beeinflusst auch das unmittelbare Umfeld der Betroffenen und die Gesellschaft als Ganzes, um eine soziale Integration zu erleichtern.

3. Menschen mit Behinderungen, aber auch ihre Familien und die Gemeinschaft, in der sie leben, müssen in die Planung und Durchführung von Rehabilitationsmassnahmen miteinbezogen werden.

Bei der Rehabilitation geht es also um eine ganzheitliche Erfassung der Probleme eines Patienten und eine diesen Bedürfnissen angemessene, umfassende Rehabilitationsbehandlung. Wir erfassen systematisch die Behandlungsbedürfnisse durch Anwendung der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF International Classification of Functioning, Disability and Health, WHO 2001, früher ICIDH2). Mit dieser Klassifikation kann die funktionale Gesundheit und Beeinträchtigung einer Person beschrieben werden. Dabei erfassen wir die Beeinträchtigungen auf den Gebieten:


Weshalb wenden wir dieses auf den ersten Blick komplizierte System an? Die konsequente Anwendung erleichtert die Beschreibung der Rehabilitationsziele und der durch eine Rehabilitationsbehandlung erzielbaren Verbesserungen (Rehabilitationspotential). So können wir unseren Patienten Ihre Möglichkeiten und Chancen in den einzelnen Lebensbereichen darlegen und den Einsatz des Rehabilitationsteams planen und flexibel umsetzen. Die ganzheitliche Betrachtung führt zwangslos zum bio-psycho-sozialen Modell der Komponenten der Gesundheit.

Etwas vereinfacht gesagt berücksichtigen wir in der Rehabilitationsbehandlung die körperlichen Schäden, die sich daraus ergebenden Funktionsstörungen ebenso wie die psychologischen Auswirkungen. Dies alles unter Berücksichtigung von Beruf, Ausbildung sowie Familie und Freizeit. Die Rehabilitationsmedizin hat eigene diagnostische und therapeutische Verfahren, sie unterscheidet sich deutlich von der sogenannt kurativen Medizin wie zum Beispiel die Innere Medizin, die Orthopädie, die Chirurgie und die Neurologie. Beim Übergang von der kurativen Medizin zur rehabilitativen Medizin findet ein eigentlicher Rollenwechsel zwischen Behandlungsteam einerseits und Patient andrerseits statt. Der Übergang von kurativer Medizin und Rehabilitationsmedizin ist fliessend. Inder Nachbehandlungsphase nach Unfällen, Operationen und Krankheitsepisodenwerden weitgehend kurative Ziele verfolgt. Führen Behandlung und Nachbehandlung nicht zur völligen Wiederherstellung des körperlichen, psychischen und sozialen Gleichgewichtes, so muss auf rehabilitative Strategien übergegangen werden.

In der Rehabilitation werden andere Ziele angestrebt. Die Ausrichtung der rehabilitativen Strategien sind final, optimierend, die Methodenbio-psycho-sozial geprägt. Damit ändern sich auch die Organisationsstrukturen. In der kurativen Medizin herrschen hierarchische Strukturen vor. In der Rehabilitation wird in interdisziplinären Teams gearbeitet. Der Rollenwechsel betrifft den Patienten und das Behandlungsteam.

Dieses Verhältnis kann am besten veranschaulicht werden durch die Beziehungen, wie sie zwischen einem Bergführer und seinem Gast bestehen. Bevor sich die beiden auf die Wanderschaft begeben, setzen sie sich zusammen und legen das Ziel der Bergtour fest. Der Bergführer erkundigt sich nach den Fähigkeiten, Erfahrungen, nach dem Konditionszustand seines Gastes und wägt ab, ob der vorgeschlagene Gipfel auch sicher erreicht werden kann. Zusammen legen sie auch Routen und Etappen fest, welche den Kräften des Gastes angemessen sind.

Am nächsten Tag marschieren sie dann los. Nun muss der Gast selber den Weg Schritt für Schritt unter die Füsse nehmen. Der Bergführer trägt ihn nicht an sein Ziel. Auch die drückende Last des Rucksackes muss der Gast selber tragen. Der Bergführer begleitet ihn, berät ihn, ermuntert ihn, sichert ihn in schwierigen Passagen. Die Anstrengung aber, welche nötig ist, um das vereinbarte Ziel zu erreichen, die Leistung muss der Gast selber erbringen. Genau so ist in der Rehabilitation die Beziehung zwischen Arzt, Therapeut, Berater einerseits und dem Patienten andererseits. Die Rehabilitation will den Patienten oder die Patientin befähigen, selber die nötigen Schritte auf das nächste Ziel zu tun, die Bürde an Behinderungen und Beschwerden selber zu tragen.


UNSER ANGEBOT


Stationäre Rehabilitation


Die Abteilung für Rehabilitation betreut Patientinnen und Patienten mit Folgen von Erkrankungen oder Unfällen des Bewegungsapparates.

Die Rehabilitation umfasst die folgenden Krankheitsbilder:


Unsere zweckmässig eingerichtete Abteilung für Rehabilitation verfügt über 54 Betten in Ein- und Zweibettzimmern. Wir führen neben der Allgemeinabteilung eine Halbprivat- und Privatabteilung.

Ärztliches Ambulatorium

Die Untersuchung und Behandlung von Patientinnen und Patienten basiert auf Zuweisung der behandelnden Ärzte, Spitäler und Versicherungen. Dabei kommt der Frage des Rehabilitationspotentials der einzelnen Patientinnen und Patienten die grösste Bedeutung zu.

Schmerzbehandlungen im Bereich der Wirbelsäule
Injektionen im Bereich der Wirbelsäule sind aus therapeutischen und diagnostischen Gründen oft wesentlich bei der Abklärung und Therapie spondylogener Schmerzsyndrome. Solche Injektionen im Bereich der Intervertebralgelenke, der Spinalnerven und des Epiduralraumes (nur LWS) nehmen wir im Rahmen unserer ambulanten Tätigkeit auf Zuweisung hin gezielt vor.

Funktionsaufnahmen der Wirbelsäule
Zur Feststellung von Instabilitäten und Blockierungen sind Funktionsaufnahmen sehr geeignet, wenn diese von manualmedizinisch erfahrenen Ärzten nach Ausschaltung allfälliger Nozireaktionen (Schmerzreaktionen, welche die Wirbelsäulenabschnitte trotz Hypermobilität blockieren) durchgeführt werden. Wir dokumentieren solche Durchleuchtungsuntersuchungen auf S-VHS-Video und Papierbildern, welche wir zur Auswertung benötigen.

Manuelle Medizin


Die Manuelle Medizin hat ihre Wurzeln in der Chiropraxis ebenso wie in der Osteopathie, der Trainingstherapie und der Physiotherapie. Bei der Behandlung kommen mobilisierende Handgriffe, Muskeldehnungen und Trainingsübungen zur Anwendung. Es werden aber auch gezielte weiterführende Abklärungen aufgrund exakter manualmedizinischer Funktionsdiagnostik veranlasst. Die Ärzte mit Ausbildung in Manueller Medizin haben sich ein grosses Mass an Kenntnissen und Fähigkeiten in der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen erworben.

Physikalische Medizin


Die Physikalische Medizin umfasst das Erkennen von Funktions- und Strukturstörungen und ihre Behandlung mit den Methoden der Physikalischen Therapie unter präventiver, kurativer und rehabilitativer Zielsetzung. Ihre Therapieprinzipien sind Schonung, Aktivierung oder Dämpfung, funktionelle Adaptation sowie sensomotorisches Lernen, Training und Verhaltensanpassung.

Diagnostik in der Physikalischen Medizin
Die Diagnostik in der Physikalischen Medizin dient der Erkennung und Bewertung von Funktions- und Strukturstörungen von Organen, Organsystemen und des Gesamtorganismus mit dem Ziel eines rationalen und rationellen Einsatzes der Physikalischen Therapie. Ihre spezifischen Prinzipien sind Leistungs- und Funktionsanalyse, Topodiagnostik, Reaktionsprognostik sowie methoden- und indikationsbezogene Therapiekontrolle.

Methoden und Verfahren der Diagnostik in der Physikalischen Medizin


Physikalische Therapie
Physikalische Therapie ist die befundgerechte und planmässige serielle Anwendung kinetischer und mechanischer sowie thermischer, elektrischer, aktinischer und physikochemischer Wirkqualitäten in Prävention, Kuration und Rehabilitation.

Therapieplanung

Die Therapieplanung erfolgt durch den Arzt in enger Abstimmung mit dem Physiotherapeuten und der Rehabilitationspflege. Sie ist die Erstellung eines Gesamtkonzeptes zielgerichteter An- und Verordnungen von aufeinander abgestimmten und an den Schäden und Funktionsdefiziten orientierten physikalischen Therapiemassnahmen. Die Therapieplanung erfolgt individuell, wird dokumentiert und laufend aktualisiert.


Langzeitpflege/Psychogeriatrie

Langzeitpflege
In der Pflegeabteilung werden Patientinnen und Patienten mit chronischen Erkrankungen, welche aus medizinischen und/oder sozialen Gründen zu Hause und/oder durch den Spitexbereich nicht behandelt werden können, aufgenommen und betreut. Unsere Abteilung verfügt über 42 Betten.

Dabei hat sich gezeigt, dass durch eine Intensivierung der Pflege, allfälligen medikamentösen und therapeutischen Umstellungen und physiotherapeutischen Applikationen viele Patientinnen und Patienten nach längerem Aufenthalt wieder entlassen werden können, sei dies in ein Altersheim der Wohnortgemeinde oder wieder in ihre gewohnte Umgebung nach Hause. Einige Betten werden für sogenannte Pflegenotfälle und Ferienaufenthalte zur Entlastung der pflegenden Angehörigen zur Verfügung gestellt.

Psychogeriatrie

Geistig verwirrte, des Schutzes und der Pflege bedürftige Patientinnen und Patienten betreuen wir in einer speziell dafür eingerichteten Station, welche über 14 Betten verfügt. Die Ursache dieser Erkrankungen liegt meistens in der Arteriosklerose der Hirngefässe im Sinne des psychoorganischen Syndroms und der Alzheimer-Erkrankung. Die Pflege und Betreuung dieser Patientinnen und Patienten steht deutlich im Vordergrund.

Physiotherapie

Stationäre Therapieangebote

Unsere Therapien haben zum Ziel, die vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Patientinnen und Patienten der Rehabilitation und Langzeitpflege zu aktivieren und zu fördern.

Einzeltherapie
Bei der Behandlung von Schmerzen wenden wir Krankengymnastik, Manualtherapien, Massagen (insbesondere klassische Bindegewebs- und Fussreflexzonenmassagen) und Triggerpunktbehandlungen, Thermo- und Elektrotherapie sowie Entspannungstherapien an. Je nach Situation ist eine psychotherapeutische Betreuung (Einzelgespräche oder Schmerzgruppe) oder eine medikamentöse Unterstützung notwendig.

Trainingstherapie
Die körperlichen Leistungsfaktoren wie Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer werden in der medizinischen Trainingstherapie gezielt verbessert. Das Training innerhalb der Einzeltherapie wird mittels computergesteuerten Geräten optimiert und kontrolliert.

Weiter wird bei Bedarf dreimal pro Woche in Gruppen unter physiotherapeutischer Aufsicht trainiert.

Für ehemalige Patientinnen und Patienten besteht die Möglichkeit, ambulant unter Aufsicht weiter zu trainieren.

Entspannungstherapie
Die Entspannungstherapie im Rahmen der Schmerzbehandlung ist von grosser Bedeutung. Deshalb bieten wir folgende Entspannungskonzepte an:


Ergonomie

In der Rehabilitation lernen die Patientinnen und Patienten sich rückengerecht und gelenkschonend zu bewegen. Tätigkeiten in Beruf und Haushalt werden in Gruppen unter Aufsicht simuliert und trainiert.

Aqua-Gym
Bestandteil des Aufbautrainings ist das Aqua-Gym. Es wird sowohl Wet-Vest Training als auch Flossenschwimmen durchgeführt, wobei Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft verbessert wird.

Regeneration

Steigen die Patientinnen und Patienten in ein intensives medizinisches Trainingsprogramm ein, ist dies nicht ohne schmerzhafte Reaktionen der Muskeln, Sehnen und Gelenke möglich. Diese Reaktionen können durch regenerative Massnahmen wie Sauna, Dampfbad, Wechselduschen und Bürstenmassagen behoben werden. Die Regeneration ist Teil des Therapiekonzeptes.

Outdoor-Aktivitäten
Das gelenkschonende Ausdauertraining wird durch Walking und Mountainbiking in der Gruppe an der frischen Luft ergänzt.

Aktivierungstherapie

In lebhafter Gemeinschaft oder in Einzelbehandlung werden in unserer Aktivierungstherapie musisch-kreative Fähigkeiten geweckt und gefördert. Schöpferisches Tun und die Anregung geistiger und motorischer Kräfte steigern die Lebensqualität und das Selbstwertgefühl.

Ambulante Therapieangebote
Unser Ziel ist es, den ambulanten Patienten individuell angepasste Einzeltherapien wie Triggerpunktbehandlungen, Manuelle Therapie, Krankengymnastik, Wassergymnastik und Medizinische Trainingstherapie (einzeln und in Gruppen) anzubieten.

Einzeltherapien
Unsere Einzeltherapien umfassen verschiedenste Anwendungen wie Triggerpunktbehandlungen, Manuelle Therapien, Krankengymnastik, Wassergymnastik und Trainingstherapien mit computergesteuerten Geräten.

Massagen


Trainingstherapie

Die körperlichen Leistungsfaktoren wie Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer werden in der medizinischen Trainingstherapie gezielt verbessert. Das Training innerhalb der Einzeltherapie wird mittels computergesteuerten Geräten optimiert und kontrolliert. Weiter wird bei Bedarf dreimal pro Woche in Gruppen unter physiotherapeutischer Aufsicht trainiert.Für ehemalige Patientinnen und Patienten besteht die Möglichkeit, ambulant unter Aufsicht weiter zu trainieren.

Pflegedienst

Rehabilitation

Die ganzheitliche und angemessene Pflege und Betreuung unserer Patientinnen und Patienten fördert die Selbständigkeit und Gesundheit, erkennt und bezieht die Ressourcen der Patientinnen und Patienten in die Pflege ein und gibt Unterstützung bei Selbstpflegedefiziten. Die Rehabilitationsabteilung verfügt über 3 Bettenstationen mit insgesamt 54 Betten.

Die Planung, Durchführung und regelmässige Evaluation der Pflegemassnahmen trägt zu einer hohen Pflegequalität bei. Die Patientinnen und Patienten werden durch die Erhebung einer Pflegeanamnese am Eintrittstag und regelmässige Gespräche während des Aufenthaltes in den Pflegeprozess eingebunden. In diesem Prozess hat die Vorbereitung des Austritts und wenn notwendig, die Organisation von ambulanter Unterstützung und Hilfe, wie z.B. Spitex, warmer Mittagstisch, ihren festen Platz.

Die Pflegeteams sind in das Rehabilitationsteam fest integriert und die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist eine unserer Stärken. Der stete Informationsaustausch und die Kommunikation optimieren die individuelle Versorgung und Betreuung unserer Patientinnen und Patienten.

Langzeitpflege/Psychogeriatrie
Wir setzen uns für die Betreuung und Pflege von chronisch kranken, dementen und alten Menschen ein. Die pflegerische Betreuung entspricht dem neusten Stand der geriatrischen Krankenpflege. Die Langzeitpflegeabteilung verfügt über 3 Langzeitstationen und 1 psychogeriatrische Station.

Wir wahren die Autonomie der Bewohnerinnen und Bewohner soweit als möglich. Gemeinsam versuchen wir, ihnen einerseits Handlungsfreiräume zu belassen, andererseits Grenzen zu definieren, so dass für alle ein Zusammenleben möglich ist. Das zentrale Anliegen ist grösstmögliche Freiheit bei angemessener Sicherheit.

Wenn die Autonomieansprüche nicht mehr formuliert werden können, versuchen wir über die Vorgeschichte, über Gespräche mit den Angehörigen und über nonverbale Äusserungen des Bewohners seinen mutmasslichen Willen und seine Bedürfnisse zu erfahren.

Für Angehörige und Bezugspersonen sind wir kompetente Ansprechpartner. Gerne ermöglichen wir den Angehörigen, am täglichen Leben der Bewohnerinnen und Bewohner teilzunehmen. Auf Wunsch können auch Pflege- und Betreuungsaufgaben übernommen werden. Zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und den Bezugspersonen erstellen wir eine ausführliche Biografie des Bewohners, um die Geschichte, die Lebenserfahrung und die Individualität in der Betreuung und Pflege zu berücksichtigen.

Uns sind Kontakte über die Mauern unserer Institution hinweg wichtig, deshalb fördern und organisieren wir gemeinsame Jahresfeste, Ausflüge und Geburtstagsfeiern für die von uns betreuten Menschen.

Die Begleitung und Betreuung während des Sterbens ist uns ein besonderes Anliegen. Sie soll den notwendigen Raum bieten, damit der Bewohner in Ruhe und Frieden seinen Lebenskreis schliessen kann.

Die demographische Entwicklung zeigt, dass die Zahl der hochbetagten Menschen mit schweren Hirnleistungsstörungen zugenommen hat und weiter zunehmen wird. Aus diesem Grund ist die Pflege und Betreuung dieser Menschen ein weiterer Schwerpunkt in unserer Klinik. Unsere psychogeriatrische Station ist personell und konzeptionell für diese nicht immer leichte Aufgabe ausgerüstet.

Psychologischer Dienst
Die TKK vertritt in ihrem Behandlungskonzept einen bio-psycho-sozialen Ansatz: Die Patientinnen und Patienten werden nicht nur aus der Sicht des Symptoms, sondern ganzheitlich gesehen, das heisst mit ihrer psychischen Befindlichkeit, ihren sozialen Beziehungen und in ihrer Berufssituation.

Schwerpunkte in den Einzelgesprächen sind die Verarbeitung von körperlichen und seelischen Beeinträchtigungen, die sich als Folge von Unfällen, Operationen, Krankheiten oder langjährigen chronischen Schmerzzuständen ergeben. Im Zentrum stehen Fragen der Neuorientierung, aber auch die Suche nach anderen, neuen Lebensqualitäten. Nicht selten ist eine Krisenintervention erforderlich, da manche Patientinnen und Patienten aufgrund ihrer Krankheit eine depressive Entwicklung durchmachen, in der sich Resignation, Zukunftsängste und Sinnkrisen bis hin zu Suizidgedanken einstellen. In solchen Fällen ist eine psychologische Beurteilung und Behandlung unabdingbar. Manchmal ist es auch sinnvoll, Angehörige in die Behandlung miteinzubeziehen.

In Fällen, wo eine psychotherapeutische Weiterbehandlung notwendig erscheint, sind die Psychologen bei der Suche nach geeigneten Therapeuten behilflich.

Im Rahmen eines interdisziplinären Schmerzbehandlungs-Ansatzes bietet die Abteilung Psychologie in Einzelgesprächen als speziellen Schwerpunkt die psychologische Behandlung von chronischen Schmerzpatienten an.

Das Angebot beinhaltet neben Informationen über wichtige Aspekte des Schmerzgeschehens die Vermittlung von schmerzdistanzierenden Verfahren (wie Entspannungstrainings oder mentale Techniken), basierend auf aktuellen Erkenntnissen über das Zustandekommen und die Aufrechterhaltung von chronischen Schmerzzuständen. Die Förderung der Alltagsbewältigung und des Gesundheitsverhalten ist ein weiterer Schwerpunkt im Angebot.

Sozialdienst
Neuere Umfragen ergeben: Wir Schweizerinnen und Schweizer fühlen uns grundsätzlich recht sicher. Das System sozialer Sicherheit, getragen in erster Linie von unseren Sozialversicherungen, ist ein wesentlicher Teil dieser Sicherheit. Davon gehen wir aus, darauf verlassen wir uns.

Was aber, wenn wir in eine Situation geraten, in der wir Leistungen aus diesem System benötigen, die über das alltägliche, wie die Abrechnung mit der Krankenkasse oder die regelmässigen Abzüge vom Lohn hinaus gehen? Was wenn wir längere Zeit krank werden, wegen eines Unfalles über Wochen und Monate hinweg arbeitsunfähig sind oder gar der Widereinstieg ins bisherige Berufsleben infrage gestellt ist?

Dann werden wir mit der ganzen Komplexität unseres Systems sozialer Sicherheit konfrontiert. Umfassendes Wissen über das Funktionieren, die Möglichkeiten und Grenzen sozialer Sicherheit, insbesondere der Sozialversicherungen werden wichtig.

Solches Wissen zu vermitteln, ist eine Aufgabe moderner Sozialarbeit in der medizinischen Rehabilitation. Im positiven Fall kann die Sozialberatung, in einer schwierigen und belastenden Situation zu einem Gewinn an Sicherheit und damit zu mehr Lebensqualität beitragen.

UNSER AUFTRAG LAUTET:


Beratung, Vermittlung und Unterstützung bei: